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Digitization
Accounts Receivable
E-Rechnungspflicht
Die E-Rechnung wird ab 2027 und spätestens 2028 für Unternehmen verpflichtend. Erfahren Sie, welche Fristen gelten und wie KLEVERBILL Ihr Debitorenmanagement automatisiert.

Valentin Bayh
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Contributors

Valentin Bayh
Managing Director | SFG Receivables Management
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Die E-Rechnung kommt – und verändert die Geschäftsprozesse nachhaltig
Die Digitalisierung der Unternehmensprozesse schreitet unaufhaltsam voran. Mit der Einführung der verpflichtenden E-Rechnung in Deutschland stehen Unternehmen vor einer der größten Veränderungen im Rechnungswesen der vergangenen Jahre.
Viele Unternehmen beschäftigen sich aktuell noch mit der Frage, wann sie handeln müssen. Die wichtigere Frage lautet jedoch:
Wie können die neuen gesetzlichen Anforderungen genutzt werden, um interne Prozesse effizienter zu gestalten und gleichzeitig die Liquidität zu verbessern?
Denn die Einführung der E-Rechnung bietet nicht nur die Möglichkeit, gesetzliche Vorgaben zu erfüllen. Sie schafft auch die ideale Grundlage, um das gesamte Debitorenmanagement zu modernisieren und zu automatisieren.
Was bedeutet die E-Rechnungspflicht?
Seit dem 1. Januar 2025 müssen Unternehmen in Deutschland grundsätzlich in der Lage sein, elektronische Rechnungen im B2B-Bereich zu empfangen.
Als E-Rechnung gelten dabei strukturierte elektronische Rechnungsformate wie beispielsweise:
XRechnung
ZUGFeRD
EN 16931-konforme Formate
Wichtig ist dabei:
Eine PDF-Datei gilt künftig nicht mehr als E-Rechnung im gesetzlichen Sinne.
Die Rechnungsdaten müssen maschinenlesbar und automatisiert verarbeitbar sein.
Welche Fristen gelten bis 2028?
Der Gesetzgeber hat Übergangsfristen geschaffen, um Unternehmen ausreichend Zeit für die Umstellung einzuräumen.
Bis Ende 2026
Papierrechnungen und PDF-Rechnungen dürfen weiterhin verwendet werden, sofern der Rechnungsempfänger zustimmt.
Ab 2027
Unternehmen mit einem Vorjahresumsatz von mehr als 800.000 Euro müssen grundsätzlich elektronische Rechnungen versenden.
Ab 2028
Die E-Rechnung wird für nahezu alle Unternehmen im B2B-Bereich verpflichtend.
Dann müssen Rechnungen in einem strukturierten elektronischen Format erstellt, versendet und verarbeitet werden.
Die Übergangsphase endet damit endgültig.
Warum viele Unternehmen neue Software benötigen
Für viele Betriebe bedeutet die Einführung der E-Rechnung weit mehr als die Anschaffung eines neuen Rechnungsgenerators.
Die eigentliche Herausforderung besteht darin, die neuen Rechnungsdaten effizient in bestehende Prozesse einzubinden.
Denn mit der Einführung der E-Rechnung entstehen neue Anforderungen:
Automatisierte Rechnungserstellung
Elektronischer Versand
Revisionssichere Archivierung
Automatische Zahlungsüberwachung
Digitales Mahnwesen
Nachvollziehbare Dokumentation
Schnittstellen zu Buchhaltung und ERP-Systemen
Unternehmen, die lediglich eine Software zur Erstellung von E-Rechnungen einführen, verschenken enormes Optimierungspotenzial.
Die eigentliche Herausforderung beginnt nach dem Rechnungsversand
Eine Rechnung zu erstellen ist heute selten das Problem.
Die eigentliche Herausforderung beginnt nach dem Versand.
Fragen wie:
Wurde die Rechnung zugestellt?
Wurde sie geöffnet?
Ist die Zahlung eingegangen?
Welche Forderungen sind überfällig?
Wann muss die erste Mahnung erfolgen?
Welche Kunden zahlen regelmäßig verspätet?
beschäftigen täglich tausende Unternehmen.
Gerade in wirtschaftlich anspruchsvollen Zeiten wird ein professionelles Debitorenmanagement zu einem entscheidenden Wettbewerbsfaktor.
Warum die E-Rechnung die perfekte Gelegenheit für KLEVERBILL ist
Viele Unternehmen werden in den kommenden Monaten ohnehin ihre Prozesse überprüfen und neue Softwarelösungen evaluieren.
Genau hier setzt KLEVERBILL an.
Während andere Lösungen lediglich die Rechnung erzeugen, unterstützt KLEVERBILL den gesamten Prozess nach der Rechnungsstellung.
Automatische Überwachung offener Forderungen
KLEVERBILL zeigt in Echtzeit:
Offene Rechnungen
Zahlungseingänge
Überfällige Forderungen
Mahnstufen
Kundenhistorien
Damit haben Unternehmen ihre Liquidität jederzeit im Blick.
Automatisiertes Mahnwesen
Mit KLEVERBILL können individuelle Mahnprozesse eingerichtet werden.
Zahlungserinnerungen und Mahnungen werden automatisch und in der Corporate Identity des Unternehmens versendet.
Dadurch werden:
Zahlungseingänge beschleunigt
Verwaltungsaufwände reduziert
Fehlerquellen minimiert
Automatische Kontenabstimmung
Durch die Anbindung von Bankkonten über FinAPI werden Zahlungseingänge automatisch erkannt und offenen Rechnungen zugeordnet.
Manuelle Abstimmungen gehören damit weitgehend der Vergangenheit an.
Einwände und Kundenkommunikation digital bearbeiten
Meldet sich ein Kunde mit einer Rückfrage oder Reklamation, kann der Vorgang direkt innerhalb von KLEVERBILL dokumentiert und bearbeitet werden.
Alle Informationen bleiben zentral verfügbar und nachvollziehbar.
Direkte Übergabe an das Inkasso
Bleiben Forderungen trotz Mahnungen offen, können diese direkt aus KLEVERBILL an das Inkasso übergeben werden.
Alle relevanten Daten werden automatisch übernommen.
Doppelte Dateneingaben entfallen vollständig.
Die E-Rechnung ist mehr als eine gesetzliche Pflicht
Viele Unternehmen betrachten die E-Rechnung aktuell als notwendiges Übel.
Dabei bietet sie eine einmalige Chance:
Die Digitalisierung des gesamten Order-to-Cash-Prozesses.
Wer die Umstellung richtig nutzt, profitiert von:
Schnelleren Zahlungseingängen
Höherer Liquidität
Weniger Verwaltungsaufwand
Transparenteren Prozessen
Weniger Fehlern
Besseren Kundeninformationen
Fazit: Jetzt die Weichen für 2027 und 2028 stellen
Die Einführung der E-Rechnungspflicht wird die Geschäftsprozesse vieler Unternehmen nachhaltig verändern.
Wer sich frühzeitig vorbereitet, erfüllt nicht nur die gesetzlichen Anforderungen, sondern kann gleichzeitig sein gesamtes Debitorenmanagement modernisieren.
KLEVERBILL verbindet die Anforderungen der digitalen Rechnungswelt mit einem professionellen Forderungsmanagement und unterstützt Unternehmen dabei, ihre Liquidität nachhaltig zu verbessern.
Die Frage lautet daher nicht, ob Unternehmen ihre Prozesse anpassen müssen.
Die Frage lautet vielmehr:
Nutzen Sie die E-Rechnungspflicht lediglich zur Erfüllung gesetzlicher Vorgaben – oder als Chance, Ihr gesamtes Debitorenmanagement auf das nächste Level zu heben?

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